Referenzen

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BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

DIK - Deutsche Islam Konferenz

Don Bosco Verlag

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Erzbistum Bamberg - Frauenpastoral

Flora Garten

Katholische Kirchengemeinde St. Anton, Nürnberg

Katholische Kirchengemeinde St. Ludwig, Nürnberg

KUF - Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg - Inter-Kultur-Büro

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mein schöner Garten

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Öko Test

SNS - Street News Service, Street news agency of the international Network of Street Papers

Straßenkreuzer - Das Sozialmagazin

taz - Die Tageszeitung

 

  Mahlzeit, Deutschland! "Essen" ist populär wie nie - diesen Eindruck bekommt man jedenjalls, wenn man die täglichen im Fernsehen laufenden Kochsendungen anschaut oder die Masse an Kochbüchern, die jedes Jahr neu auf den Markt kommen. Doch wie - und was - isst Deutschland wirklich? Wie wird am Arbeisplatz gegessen? Wie auf dem Pausenhof und wie auf der Straße? Wer kauft was ein? Und wo kommen die Lebensmittel her?

Die Vielfalt des Essens - und damit auch die unseres Handelns - zeigt sich an vielen Orten: beim Anbau, der Zucht, dem Einkauf, der Zubereitung der Speisen oder dem Ort ihres Verzehrs. Essen kann pure Notwendigkeit sein, ein Genuss, ein Statement, ein Statussymbol, oder aber auch zum Event werden.

Der Bildband "Mahlzeit, Deutschland!" gibt Einblicke in diese unterschiedlichen Aspekte und stellt Deutschland und seine Bewohner anhand ihrer Gewohnheiten, Traditionen und Neuentwicklungen aus der Welt des Essens vor. Initiiert vom Fotografenverband FREELENS dokumentiert das Projetkt Situationen und Ereignisse, in denen das Essen eine Rolle spielt - und manchmal sogar elementar ist.

Ergänzt wird die visuelle Bestandsaufnahme der deutschen Esskultur durch Beiträge von: Thilo Bode, Gunter Frank, Tom Hillenbrand. Gunther Hirschfelder, Sarah Höchstetter, Verena Luger, Conleia Poletto, Christoph Schaden, Hilal Sezgin, Andreas C. Studer und Philipp Weber.

Der FREELENS e. V. ist ein Verband der Fotojournalisten und Fotografen. Er wurde 1995 gegründet und ist mit über 2.300 Mitgliedern die größte Organisation für Fotojournalisten und Fotografen in Deutschland.

Jenseits der Faszination?

Wie präsentiert man die ungeheuerliche Faszination, die vom Nationalsozialismus auch in ästhetischer Hinsicht ausgegangen sein soll, ohne sie erneut zu beschwören? Inzwischen dem Verfall preisgegeben, zeugen die Überreste der Ausstellung "Faszination und Gewalt" von einem ebenso kühnen wie riskanten Ausstellungsexperiment vier Jahrzehnte nach Kriegsende.

Ausgerechnet in der zur Verherrlichung von "Führer" und "Volksgemeinschaft" errichteten Zeppelintribüne konfrontierte eine Gruppe engagierter Nürnberger Bürgerinnen und Bürger unter der Leitung des Kulturreferenten Hermann Glaser die gewaltsame Seite des Regimes mit jenem "schönen Schein", der für Viele zum Teil über das Kriegsende hinaus zu den begeisterungsfähigen Aspekten der NS-Herrschaft gehörte.

Der Band erschließt Ausstellung und damalige Diskussion mit aktuellen farbigen Fotografien, historischen Aufnahmen sowie Fachbeiträgen zum erinnerungsgeschichtlichen Kontext für die historische Forschung. Der interessierten Öffentlichkeit wird zugleich ein spannendes Lernstück im Umgang mit der NS-Vergangenheit im Aufbruch zu unserer heutigen Erinnerungskultur präsentiert.

Über den Autor: Dr. Doris Katheder, Kulturhistorikerin; leitet das Ressort Erinnerung - Menschenrechte - Werte ander Akademie CPH in Nürnberg, Zahlreiche Publikationen in den Bereichen politische Bildung und Erinnerungsgeschichte. Matthias Weiß, Historiker; freier Referent in der politischen Bilung, Veröffentlichungen im Bereich der NS- und der Erinnerungsgeschichte. Regina Maria Suchy, freie Fotografin im Bereich Reportage und Dokumentarfotografie.

Jenseits der Faszination?   Echter Verlag ISBN 978-3-429-03398-9, 176 S., Erscheinungstermin: Juni 2013, Maße: 24x 30,0 cm, Preis 29,90 €, durchgehend teils farbig bebildert, Text: Dr. Doris Katheder, Matthias Weiß, aktuelle Fotos: Regina Maria Suchy

 

Religöse Vielfalt durch Migration - Eine Stadtkarte

"da sein" wäre ein recht unvollständiges Projekt, ließe man die Religionen der Menschen, die nach Nürnberg zugewandert sind, außer Acht. Einerseits hat sich das Stadtbild schon optisch durch neue religiöse Orte, seien es speziell errichtete Bauwerke oder umgenutzte Räumlichkeiten, verändert. Andererseits haben neu hinzugekommene Gruppierungen das gesamte Spektrum religiöser Gemeinschaften in Nürnberg bereichert. Diese oft nicht wahrgenommene Vielfalt der hier existierenden Religionsgemeinschaften soll auf einer Stadtkarte sichtbar gemacht werden. Darauf enthalten sind Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempel ebenso wie für religiöse Zwecke genutzte Räume in manchmal industriell geprägter Umgebung. Sie zeigt, dass sich Religion als Grundbedürfnis zahlreicher Menschen auch in der zunächst fremden Stadt einen Weg gebahnt hat. Religion wird in Nürnberg unter sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen gelebt. Sie bietet jedoch stets Heimat gemeinsam mit Gleichgesinnten.

Die Karte "Religiöse Vielfalt durch Migration" kann nur einen Einblick in das vielfältige religiöse Leben geben. Mit der vorgenommenen Darstellung wird keinerlei Wertung der aufgenommenen religiösen Gemeinschaften oder deren Weltanschauung vorgenommen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit war es notwendig, eine Auswahl zu treffen. Wenn bestehende religiöse Gruppen hier nicht aufgenommen werden konnten, ist damit ausdrücklich auch keine Abwertung verbunden. Die in der Karte enthaltenden Angaben beruhen in der Regel auf Aussagen der Gemeinschaften bzw. deren Vertreter/innen. Die Teilnahme war freiwillig.

Berücksichtigt wurden Religionen aller Nationalitäten, von denen mehr als 1000 Menschen in Nürnberg leben. Neben den großen Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus) mit ihren verschiedenen Richtungen wurden auch kleinere religiöse Gemeinschaften von Menschen aus verschiedenen Erdteilen aufgenommen, sofern sie in Nürnberg sichtbar werden. (Text: KUF Inter-Kultur-Büro der Stadt Nürnberg)

Religöse Vielfalt durch Migration - Eine Stadtkarte  www.dasein-nuernberg.de

 

Religion nebenan - Bilder spiritueller Vielfalt in der Stadt

Mit ihrer Kamera beobachtete die Fotografin Regina Maria Suchy Menschen in der Großstadt bei der Ausübung ihrer Religiosität. Die außergewöhnlichen Fotos zeichnen sich durch eine präzise Bildästhetik aus, sensibel und realitätsnah halten die Bilder die Lebenswelten unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften fest. Jedes Bild zeigt, wie Leben in der Begenung mit dem göttlichen Geheimnis plötzlich zu leuchten beginnt. Kommentiert werden die Fotos mit einfühlsamen Texten des Münchner Franziskanerpaters Cornelius Bohl. Im einleitenden Essay schildert er, welche Bedeutung Religion und Glaube heute in einer weitgehend säkularisierten Welt für den Einzelnen und das soziale Miteinander haben.

Den Betrachter lädt das Buch ein, sich dem Unbekannten in der Nachbarschaft zu stellen, neugierig zu werden für die spirituellen Wege der Menschen von nebenan und Neues kennen zu lernen. Die Geschichten, die die Bilder erzählen, bereiten den Weg für Begegung und Dialog. (Text: Verlag Don Bosco, München)

Religion nebenan - Bilder spiritueller Vielfalt in der Stadt   Verlag Don Bosco ISBN 978-3-7698-1759-1 Erscheinungstermin: August 2009 Text: Dr. Cornelius Bohl   Fotos: Regina Maria Suchy

 

Religion nebenan - Eine Spurensuche

In der Bundesrepublik leben heute Menschen aus allen Teilen der Welt. Die multikulturelle Gesellschaft bringt auch eine neue religiöse Vielfalt mit sich. Einerseits nimmt die Präsenz der christlichen Volkskirchen ab, die Gesellschaft wird säkularer. Zugleich aber leben Christen von bisher auch weniger bekannten Gruppierungen und Anhänger anderer Religionsgemeinschafen in einem bislang ungekannten Ausmaß nebeneinander. Nicht immer nehmen sie sich gegenseiteig wahr. Manchmal begenen sie sich. Oder grenzen sich auch spannungsvoll voneinander ab. Spirituell Interessierte sind längst nicht mehr fast fraglos an die durch ihre Herkunft gegebene religiöse Prägung gebunden. Der Gottsucher kann aus einem breiten Spektrum geistlicher Angebote auswählen, was ihm gefällt. All das spiegelt sich in Bildern einer Stadt.

Die Fotos wollen neugierig machen auf die spirituellen Suchwege von Menschen nebenan, die ganz in der Nähe wohnen, und doch oft so weit weg und femd sind. Bilder, die vielleicht zunächst aus der sicheren Distanz betrachtet, dann unter Umständen sogar dazu einladen, sich dem bisher Unbekannten zu stellen, Neues kennen zu lernen und einander tatsächlich zu begengen.

Die Ausstellung versteht sich als eine für möglichst viele Menschen zugängliche Einladung, für die "Religion nebenan" Augen und Ohren auf zu machen und einander näher kennen und schätzen zu lernen. Im Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung bieten die unterschiedlichen religiösen Traditionen ein ungeahntes Reservoir an spiritueller Energie. (Text: Dr. Cornelius Bohl)

Die Wanderausstellung zum gleichnamigen Buch Religion nebenan - Eine Spurensuche kann über das Kontaktformular oder über info@reginasuchy.de zur Ausleihe angefragt werden.